Wir sind dran! // Monheimer Kulturwerke / Kulturraffinerie K714
Ein performatives Forschungsprojekt über Autonomie und Teilhabe mit Menschen aus Monheim am Rhein
Was bedeutet es, selbstbestimmt zu leben? Wie zeigt sich das Ringen um Autonomie in unterschiedlichen Lebensphasen? Und was können wir voneinander lernen?
Die Künstlerinnen Eva-Maria Baumeister und Anne Pretzsch entwickeln gemeinsam mit der Dramaturgin Sibylle Dudek und Monheimer Bürgerinnen und Bürgern einen zweijährigen performativen Prozess zu diesen Fragen.
Das transgenerationelle Projekt, das im Rahmen des Spielraum-Programms vom Kultursekretariat NRW Gütersloh gefördert wird, richtet sich insbesondere an Gruppen, die das Ringen um Selbstbestimmung aus eigener Erfahrung kennen, und macht sie zu Mitforschenden: Kinder, alte Menschen und von der Gesellschaft behinderte Menschen.
Inklusive Begegnungen und Interventionen im Stadtraum, eine Uraufführung mit und für Menschen aus Monheim am Rhein und die Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Kyiv Symphony Orchestra bilden den künstlerischen Rahmen.
Das Projekt verläuft in drei Phasen:
#1 Recherche und Sammlung: Stimmen, Perspektiven, Eindrücke aus Monheim am Rhein
#2 Transgenerationelle und partizipative Interventionen und Workshops; Entstehung eines (digitalen) Zines mit Toolbox für partizipative Formate
#3 Inszenierung und Bildung eines Ensembles aus der Monheimer Stadtgesellschaft
Autonomie ist keine einsame Angelegenheit, sondern ein gemeinsames Ausloten von Selbstbestimmung und Mitgestaltung.
Wir freuen uns auf den Austausch und veröffentlichen an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten zum Projekt: WIR SIND DRAN!