Eröffnungswoche mit Kulturpromenade vom 2. bis 6. September 2026
Was vor wenigen Jahren als visionäre Idee begann, wird im Spätsommer 2026 Wirklichkeit: Mit der Eröffnung der Kulturraffinerie K714 setzt Monheim am Rhein ein unübersehbares Zeichen für die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen.
Vom 2. bis 6. September 2026 möchten wir mit Euch und Ihnen die Eröffnung dieses besonderen Projekts feiern!
Dabei verschmelzen zwei Monheimer Highlights zu einem historischen Ereignis:
Die lang ersehnte Eröffnung der Kulturraffinerie K714 verbinden wir mit unserer beliebten Kulturpromenade, die bereits zum 6. Mal stattfindet.
Wir, die Monheimer Kulturwerke, laden mit mehr als 350 Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Europa alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie Kulturbegeisterte aus der gesamten Region ein, das Bauwerk direkt am Rheinufer in all seinen Facetten zu entdecken und den neu gestalteten Kulturstandort gemeinschaftlich einzuweihen. Die Kulturraffinerie K714 bricht mit den starren Genregrenzen klassischer Kulturbauten. Ihre architektonische Besonderheit liegt in ihrer extremen Wandlungsfähigkeit, Innen wie Außen.
Neben den ersten Veranstaltungen in der Kulturraffinerie K714 begehen wir mit der Kulturpromenade gleichzeitig auch den Beginn der ersten offiziellen Spielzeit am neuen Ort mit einem großen Volksfest. Auf der Rheinpromenade zwischen Thomas Strickers Geysir und Markus Lüpertz‘ Interpretation der Monheimer Gänseliesel - direkt an der Kulturraffinerie K714 - wollen wir gemeinsam feiern, essen, trinken, tanzen und uns näher kennenlernen.
Der Eintritt zur Kulturpromenade (Lange Tafel, Promenadenfest mit Drohnenshow bzw. Feuerwerk, Familientag) ist frei.
Das emotionale und künstlerische Herzstück der Eröffnungswoche:
Nach einer Idee von Intendant und Geschäftsführer Martin Witkowski erzählen wir die verschiedenen Meilensteine der Geschichte, die die ehemalige Raffinerie umgeben hat, auf künstlerische Art und Weise. Dabei reisen wir zurück in die Zeit bis in das Jahr 1913, als der Betrieb der Raffinerie begann. Und wir kommen nach der Pause des Abends wieder zurück, um zu zeigen, wie die Zukunft der Kulturraffinerie aussehen kann. Sowohl historische Parallelen der Zeitgeschichte als auch ganz individuelle Geschichten direkt von und über die Raffinerie werden zum Thema des besonderen Abends. Martin Witkowski hat für die Umsetzung seiner Idee mehrere renommierte Künstlerinnen und Künstler nebst Ensembles eingeladen. Dabei ist die gesamte Inszenierung, die von Dekade zu Dekade springt, in musikalische, schauspielerische und tänzerische Teile gegliedert, die zum Teil kombiniert zu erleben sind.
Die musikalische Gesamtleitung des Abends hat der international erfahrene Dirigent Felix Krieger inne. Es spielt das in Monheim beheimatete Kyiv Symphony Orchestra (das in der Spielzeit 2026/2027 als offizielles Hausorchester in der Kulturraffinerie K714 agiert) aus dem dafür eigens eingerichteten Orchestergraben. Die Schauspielszenen werden inszeniert vom renommierten Hamburger Regisseur Helge Schmidt und die Choreographie stammt aus der Feder der gefeierten Choreographin Roberta Pisu.
Das historische Mauerwerk der Halle wird selbst zum Resonanzkörper dieser multimedialen Erzählung, die die Grenzen zwischen Gestern und Heute auflöst. Nach der Pause erwartet das Publikum Überraschungsgäste der Gegenwart.
Hinweis: Die Tickets für das Grand Opening wurden exklusiv für den 4.9.2026 unter den Bürgerinnen und Bürgern verlost. Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Für den 5.9.2026 gibt es noch ein frei verkäufliches Kontingent, welches ab dem 7.8.2026, 12 Uhr, im Kultur- und Tourismuscenter der Monheimer Kulturwerke und online angeboten wird.
Im Anschluss an die Inszenierung „Eine Reise durch die Zeit“ feiern wir am Rhein weiter.
An beiden Abenden gibt es ab 21 Uhr ein Promenadenfest mit Straßenkunst und Gastronomie. Den Abschluss der jeweiligen Tage feiern wird mit einem Feuerwerk (4.September) und einer spektakulären Drohnen-Show (5. September), die den Nachthimmel über dem Rhein zum Leuchten bringen.
Acht intensive Jahre der Projektentwicklung und -umsetzung gehen zu Ende. Was gibt es Schöneres, als jetzt mit vielen lieb gewonnenen Menschen, Wegbegleitern und Kulturinteressierten ein Eröffnungsfest der besonderen Art zu feiern? Zum ersten Mal in der Stadtgeschichte öffnen wir für die Bürgerschaft ein Ufer, das eine völlig neue Aufenthaltsqualität schafft und einen freien, demokratischen Kulturort bietet. Das Areal verbindet ein historisches Industriedenkmal mit ikonenhafter Architektur - ein Ort, der in der Region seinesgleichen sucht.