Klassik, Musik
Voces 8
Christmas
Dienstag 1.12.2026 | 20:00 Uhr
Christmas
Wer im April 2025 beim umjubelten Auftritt in Monheim am Rhein dabei war, wird sich erinnern: Die Schlangen vor der Aula am Berliner Ring schienen endlos, die Begeisterung für das Ensemble kannte keine Grenzen. Mit ihrem makellosen, kristallklaren Klang und einer fast unwirklichen Präzision hat sich das britische Vokalensemble VOCES8 auf Anhieb in die Herzen des Publikums gesungen. Nun kehren die acht Ausnahmestimmen zurück und bringen ein ganz besonderes, exklusives Konzerterlebnis in die Kulturraffinerie K714.
Unter dem Obertitel „Christmas“ vereint der Weltklasse-Chor gleich zwei seiner gefeierten Programme zu einem großen, festlichen Doppelabend. Was VOCES8 so einzigartig und weltweit so erfolgreich macht, ist ihre absolute stimmliche Verschmelzung: Die acht Sängerinnen und Sänger agieren akustisch wie ein einziger, geschmeidig atmender Organismus. Ob komplexe Renaissance-Polyphonie, sphärische Chormusik oder lässiger Jazz, bei VOCES8 wirkt alles schwerelos, transparent und von vollendeter Harmonie. Auch wer sonst keine klassischen Chor-Konzerte besucht, wird von der unmittelbaren, packenden Schönheit dieser Stimmen augenblicklich in den Bann gezogen.
In der ersten Konzerthälfte widmet sich das Ensemble der Faszination des Sternenhimmels und den tiefen persönlichen Verbindungen, die uns zu Menschen machen. Von der leuchtenden Polyphonie in Orlando Gibbons’ „O Clap Your Hands“ über nachdenkliche Werke von Eric Whitacre bis hin zu zeitlosen Jazzstandards von Irving Berlin oder „Simon & Garfunkel“ spannt sich ein betörender musikalischer Bogen. Im Zentrum steht dabei das eigens für VOCES8 komponierte“Give Me Your Stars“ der zeitgenössischen Komponistin Lucy Walker.
Nach der Pause geht es mit dem Programm stimmungsvoll adventlich weiter. VOCES8 lädt das Publikum zu einer Reise durch die Wunder der Weihnachtsgeschichte ein. Meisterwerke aus dem Mittelalter und der Renaissance treffen hier auf vertraute, innige Weihnachtslieder. Geistliche und weltliche Melodien verweben Momente der Ehrfurcht und Freude miteinander und gipfeln schließlich in einem glänzenden Finale aus Jazz- und Pop-Arrangements, das die Wärme und festliche Ausgelassenheit dieser besonderen Jahreszeit perfekt einfängt.
Ein Abend voller Zärtlichkeit, Intimität und purer stimmlicher Magie.
Teil 1: Give Me Your Stars
Orlando Gibbons: „O Clap Your Hands“
Eric Whitacre: „All Seems Beautiful to Me“
Lucy Walker: „Give Me Your Stars“
John Barry & Bill Conti (arr. Jim Clements): „For Your Eyes Only & You Only Live Twice“
Otis Blackwell (arr. Jim Clements): „Fever“
Ola Gjeilo: „Ubi Caritas“
Taylor Scott Davis: „Stardust“
John Sheppard: „Libera Nos I & II“
Gustav Holst: „Nunc Dimittis“
Johann Sebastian Bach (arr. Ward Swingle): „Bourrée“
Franz Schubert: „Liebe“
The Beatles (arr. Jim Clements): „Free as a Bird“
Kate Rusby (arr. Jim Clements): „Underneath the Stars“
Trad. (arr. Joshua Pacey): „Danny Boy“
Simon & Garfunkel (arr. Alexander L’Estrange): „The Sound of Silence“
Irving Berlin (arr. Jim Clements): „Cheek to Cheek“
Vernon Duke & Yip Harburg (arr. Jim Clements): „April in Paris“
Fred Ebb & John Kander (arr. Alexander L’Estrange): „I Get a Kick Out of New York“
Teil 2: This Endris Night
Jacobus Handl: „Resonet in laudibus“
Hieronymus Praetorius: „Angelus ad pastores ait“
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Frohlocket, ihr Völker auf Erden“
Benjamin Britten: „A Hymn to the Virgin“
Philip Stopford: „Lully, Lulla, Lullay“
Chant (arr. Philip Lawson): „Veni Emmanuel“
William Cornysh: „Ave Maria“
Hieronymus Praetorius: „Magnificat quinti toni (mit Josef lieber, Josef mein & In dulci jubilo)“
Robert Pearsall: „In dulci jubilo“
Peter Warlock: „Lullaby“, „My Jesus“
Herbert Howells: „A Spotless Rose“
Sarah Quartel: „This Endris Night“
Traditional (arr. Jim Clements): „I Wonder as I Wander“
Franz Xaver Gruber (arr. James Burton): „Silent Night“
Und eine Auswahl an Jazz- und Pop-Arrangements
(Änderungen vorbehalten)
Savannah Porter – Sopran
Virginia Grabovsky – Sopran
Katie Jeffries-Harris – Alt
Barnaby Smith – Altist und Künstlerischer Leiter
Blake Morgan – Tenor
Euan Williamson – Tenor
Christopher Moore – Bariton
Dominic Carver – Bass
Besucherinformationen
Gut angebunden, schon beim Ankommen
Die Kulturraffinerie K714 (Rheinuferplatz 1, 40789 Monheim am Rhein) liegt zentral zwischen Köln und Düsseldorf – gut erreichbar mit PKW, ÖPNV und Rad. Direkt vor der Tür verbindet Sie die Haltestelle Rheinpark mit den umliegenden Bahnhöfen.
ÖPNV Haltestelle
Rheinpark · Linien 789, SB59
Bahnanschluss
Langenfeld (Rheinl) S, D-Hellerhof, D-Garath, D-Benrath S
Bei ausverkauften Veranstaltungen empfehlen wir eine frühzeitige Anreise.
Kulturraffinerie-K714-Parkhaus:
Rheinparkallee 2
40789 Monheim am Rhein
Mit rund 2.000 Stellplätzen und zahlreichen E-Ladestationen ist das Kulturraffinerie-K714-Parkhaus eines der größten Parkhäuser der Region – und liegt nur wenige Schritte vom Eingang entfernt. Das Parkhaus ist vollständig barrierefrei gestaltet und verfügt über eigene Stellplätze für Menschen mit Behinderung. Ein durchdachtes Ein- und Ausfahrtssystem sorgt dafür, dass Sie auch nach der Veranstaltung schnell wieder auf der Straße sind.
Preise (Stand April 2026, Änderungen vorbehalten):
1.–3. Stunde: 3 Euro
Ab der 4. Stunde: Tagessatz 10 Euro (max. 24 Std.)