Sonderveranstaltung

Eine Reise durch die Zeit

Eine Inszenierung

Freitag 4.9.2026 | 20:00 Uhr

    Eine Inszenierung

    Nach einer Idee von Intendant und Geschäftsführer Martin Witkowski erzählen wir die verschiedenen Meilensteine der Geschichte, die die ehemalige Raffinerie umgeben hat, auf künstlerische Art und Weise. Dabei reisen wir zurück in die Zeit bis in das Jahr 1913, als der Betrieb der Raffinerie begann. Und wir kommen nach der Pause des Abends wieder zurück, um zu zeigen, wie die Zukunft der Kulturraffinerie aussehen kann. Sowohl historische Parallelen der Zeitgeschichte als auch ganz individuelle Geschichten direkt von und über die Raffinerie werden zum Thema des besonderen Abends. Martin Witkowski hat für die Umsetzung seiner Idee mehrere renommierte Künstlerinnen und Künstler nebst Ensembles eingeladen. Dabei ist die gesamte Inszenierung, die von Dekade zu Dekade springt, in musikalische, schauspielerische und tänzerische Teile gegliedert, die zum Teil kombiniert zu erleben sind. Die musikalische Gesamtleitung des Abends hat der international erfahrene Dirigent Felix Krieger inne. Es spielt das in Monheim beheimatete Kyiv Symphony Orchestra (das in der Spielzeit 2026/2027 als offizielles Hausorchester in der Kulturraffinerie K714 agiert) aus dem dafür eigens eingerichteten Orchestergraben. Die Schauspielszenen werden inszeniert vom renommierten Hamburger Regisseur Helge Schmidt und die Choreographie stammt aus der Feder der gefeierten Choreographin Roberta Pisu. Das historische Mauerwerk der Halle wird selbst zum Resonanzkörper dieser multimedialen Erzählung, die die Grenzen zwischen Gestern und Heute auflöst. Nach der Pause erwartet das Publikum Überraschungsgäste der Gegenwart. 

    • Besetzung

      MUSIK
      Kyiv Symphony Orchestra (KSO)
      Musikalische Leitung: Felix Krieger


      SCHAUSPIEL
      Regie und Text: Helge Schmidt
      Ausstattung: Atelier LANIKA
      Mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp
      Video: Jonas Plümke
      Regieassistenz: Felix Busch

      TANZ
      Choreographie: Roberta Pisu
      Kostüme: Bregje van Balen
      Mit: Guido Badalamenti, Clara Cafi ero, David Cahier, Edoardo Cino, Vittoria Franchina, Marta
      Jaén Garcia, Ria Girard, Gianmarco Martini Zani, Sandra Salietti, Alberto Terribile
      Licht: Francesco Mocci
      Assistenz Choreographie: Francesca Poglie
      Kostümassistenz: Christopher Parker

      Idee und Realisierung: Martin Witkowski
      Eine Eigenproduktion der Monheimer Kulturwerke GmbH

      Technische Leitung: Justus Kreuder
      Inspizienz: Christian Böhm, Jane Brügge
      Licht: Marvin Anders
      Ton: Christian Jöst

    • Roberta Pisu | Choreographin

      In Cagliari (Italien) geboren, lebt und arbeitet Roberta Pisu als Choreographin und Tänzerin in München. Mit großem Erfolg entwickelt sie zeitgenössische Tanzprojekte, die Bewegung, Musik und Performance auf unkonventionelle Weise miteinander verbinden. Ihre professionelle Ausbildung begann sie an der Académie de Danse Classique Princesse Grace; später schloss sie ihr Studium im Fachbereich „Zeitgenössischer Tanz“ an der Accademia Nazionale di Danza in Rom ab.

      Ihre choreographische Laufbahn begann 2008 mit dem Gewinn des ersten Preises beim Spoleto International Festival; 2011 erhielt sie ein Choreographie-Stipendium des Banff Centre for Arts and Creativity. Von 2012 bis 2023 war sie Solotänzerin am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo sie ab 2016 auch als Choreographin arbeitete und zahlreiche Choreographien für Opern und Ballettaufführungen entwickelte.

      Im Jahr 2020 gründete sie gemeinsam mit Mitgliedern des Arcis Saxophon Quartetts das in München ansässige „arcis_collective", dessen künstlerische Leitung und Choreographie sie verantwortet. Das Kollektiv entwickelt Performances an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Live-Kammermusik, wobei die Musiker selbst zu aktiven Bühnenakteuren werden. Gastspiel-Einladungen führten das Kollektiv nach Europa, in die USA, nach Madagaskar und in weitere afrikanische Länder.

      Roberta Pisu unterrichtet zudem international choreographische Komposition und entwickelt Projekte, die Tanz, Musik und Performance sowohl im Theaterkontext als auch an ungewöhnlichen Orten in einen Dialog bringen.

    • Felix Krieger | Dirigent

      Felix Krieger hat sich mit hochgelobten Aufführungen im Konzerthaus Berlin als einer der profiliertesten Dirigenten seiner Generation etabliert. Seine Karriere begann 1996 im Alter von 22 Jahren, als Claudio Abbado ihn als festen Assistenten zu den Berliner Philharmonikern berief. Seither dirigiert er weltweit renommierte Orchester in Konzert, Oper und Ballett.

      Im Jahr 2010 gründete er die Berliner Operngruppe, mit der er als künstlerischer Leiter regelmäßig durch Erst- und Uraufführungen seltener Werke (unter anderem Donizettis „Dalinda" 2023 und Franchettis „Fior d'Alpe" 2026) für internationales Aufsehen sorgt. Seine Gesamtaufnahme von Mascagnis „Iris" (Oehms Classics) wurde mehrfach für den Opus Klassik und die International Classical Music Awards 2022 nominiert. Sein neuestes Album, Mascagnis „Zanetto", wurde zuletzt für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert (Bestenliste 2/2026) und war Naxos Critics Choice im Mai 2026.

      Zu seinen wichtigsten Stationen zählen Gastdirigate an der Staatsoper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra National de Paris oder der Korea National Opera. Er stand am Pult zahlreicher bedeutender Klangkörper wie u.a. der Staatskapelle Berlin,  dem Chicago Symphony Orchestra,  der Staatskapelle Dresden oder der London Sinfonietta. Seit 2024 ist er regelmäßig zu Gast beim Kyiv Symphony Orchestra.

      Felix Krieger studierte in Hamburg bei Klauspeter Seibel und war Meisterschüler von Carlo Maria Giulini in Italien. Seit 2023 werden seine eigenen Kompositionen bei der Universal Edition Wien verlegt.

    • Helge Schmidt | Text und Regie Schauspiel


      Helge Schmidt, 1983 in Schwerin geboren, wächst in Glückstadt an der Elbe auf. Es verschlägt ihn schließlich nach München, wo er Theaterwissenschaft, Psychologie und neuere deutsche Literatur studiert. Mit seinem Studienende geht er als Regieassistent ans Thalia Theater, wo er erste eigene Arbeiten verwirklicht. Er gewinnt mit »Weltverbesserungstheater« den Regienachwuchswettbewerb am Theater Erlangen und inszeniert darüber hinaus in der freien Szene Hamburgs, am Mecklenburgischen Staatstheater, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Schauspielhaus Zürich. Er interessiert sich für politische Stoffe, die er oft (halb-)dokumentarisch auf die Bühne bringt. Seine Arbeiten wurden zu zahlreichen Festivals und Gastspielen eingeladen, außerdem wird Helge Schmidt in die Jurys des Deutschen Schauspielschultreffens und des Erlanger Regienachwuchswettbewerbs berufen. Für die »Cum-Ex Papers« wurde mit dem FAUST-Preis ausgezeichnet, für »Tax for free« erhielt er den Rolf-Mares-Preis. 2022 wird Helge Schmidt als jüngstes Mitglied in die Freie Akademie der Künste Hamburg gewählt, wo er Vorsitzender der Sektion Darstellende Künste ist.

    • Orchester

      Kyiv Symphony Orchestra | KSO
      Gegründet im Jahr 1979, hat sich das Kyiv Symphony Orchestra (KSO) als eine der führenden kulturellen Kräfte der Ukraine etabliert. Bekannt für sein Engagement in der Bewahrung und Förderung des ukrainischen musikalischen Erbes, spielt das KSO zudem eine entscheidende Rolle bei der internationalen Repräsentation der ukrainischen Kultur.

      Das KSO ist in einigen der bedeutendsten Konzertsäle Europas aufgetreten, darunter das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie, das Gewandhaus Leipzig, die Cité de la Musique in Paris, der Konzertsaal Rudolfinum in Prag und die Warschauer Philharmonie. Zudem spielte das Orchester 2022 vor den NATO-Staats- und Regierungschefs beim Gipfeltreffen in Madrid.

      In den letzten Jahren nahm das KSO an renommierten internationalen Festivals teil, darunter das Grafenegg Festival (Österreich), das 39. Internationale Musikfestival der Kanarischen Inseln, das Kunstfest Weimar, die Wiener Festwochen, das Schleswig-Holstein Musik Festival und viele weitere. Das Repertoire des KSO reicht vom16. Jahrhundert bis zur jungen Generation zeitgenössischer Komponisten. Für seine herausragenden Interpretationen zeitgenössischer Musik wurde das Orchester 2022 mit dem renommierten Musical Contest Prize der Fondation Prince Pierre de Monaco ausgezeichnet. Seit 2023 steht das Orchester unter der Schirmherrschaft der Berliner Philharmoniker.

      Seit August 2024 ist das KSO in Residenz in Monheim am Rhein und Teil der Monheimer Kulturwerke GmbH. Im Dezember 2024 wurde die international renommierte Dirigentin Oksana Lyniv zur ständigen Gastdirigentin des Orchesters ernannt.

    Besucherinformationen


    DatumFreitag 4.9.2026
    Beginn20:00 Uhr
    Einlass18:30 Uhr
    OrtKulturraffinerie K714 | Großer Saal

    Wunschlos glücklich rund um die Kulturraffinerie

    Gut angebunden, schon beim Ankommen
    Die Kulturraffinerie K714 (Rheinuferplatz 1, 40789 Monheim am Rhein) liegt zentral zwischen Köln und Düsseldorf – gut erreichbar mit PKW, ÖPNV und Rad. Direkt vor der Tür verbindet Sie die Haltestelle Rheinpark mit den umliegenden Bahnhöfen.

    ÖPNV Haltestelle 
    Rheinpark · Linien 789, SB59
    Bahnanschluss 
    Langenfeld (Rheinl) S, D-Hellerhof, D-Garath, D-Benrath S

    Bei ausverkauften Veranstaltungen empfehlen wir eine frühzeitige Anreise.

     

    Kulturraffinerie-K714-Parkhaus:
    Rheinparkallee 2
    40789 Monheim am Rhein

    Mit rund 2.000 Stellplätzen und zahlreichen E-Ladestationen ist das Kulturraffinerie-K714-Parkhaus eines der größten Parkhäuser der Region – und liegt nur wenige Schritte vom Eingang entfernt. Das Parkhaus ist vollständig barrierefrei gestaltet und verfügt über eigene Stellplätze für Menschen mit Behinderung. Ein durchdachtes Ein- und Ausfahrtssystem sorgt dafür, dass Sie auch nach der Veranstaltung schnell wieder auf der Straße sind.

    Preise (Stand April 2026, Änderungen vorbehalten):
    1.–3. Stunde: 3 Euro
    Ab der 4. Stunde: Tagessatz 10 Euro (max. 24 Std.)

    Weitere Veranstaltungen

    • Sa19Sept

      Sonderveranstaltung

      1. Kulturraffinerie BIG Bobby Car Meisterschaft

      im Kulturraffinerie-K714-Parkhaus

    • So20Sept

      Sonderveranstaltung

      1. Kulturraffinerie BIG Bobby Car Meisterschaft

      im Kulturraffinerie-K714-Parkhaus

    • Fr25Sept

      Sonderveranstaltung, Tanz

      Deutsche DTHO HipHop-Meisterschaft

      Erstmals in Monheim am Rhein