Im Gespräch | Theater
Cum-Ex Papers
Recherche zum entfesselten Finanzwesen von Helge Schmidt unter Verwendung des Materials der Cum-Ex-Files
Samstag 24.1.2026 | 19:30 Uhr
Recherche zum entfesselten Finanzwesen von Helge Schmidt unter Verwendung des Materials der Cum-Ex-Files
Kurzfristig wird der Regisseur der „Cum-Ex Papers“ Helge Schmidt, vor der Vorstellung des Doku-Theaters am Samstag, 24. Januar um 19 Uhr (Beginn der Cum-Ex Papers 19:30 Uhr) auf der Bühne über seine Arbeit an der Produktion berichten. Dabei sichtete er alle Akten und verfolgte über Monate den journalistischen Prozess. Seine Arbeit ist im besten Sinn ein Wirtschaftsthriller und wurde mit dem Theaterpreis „Faust“ geehrt.
Am 18. Oktober 2018 um 6 Uhr morgens veröffentlichten 19 vom Recherchezentrum Correctiv koordinierte Medien zeitgleich den größten Steuerraub in der Geschichte Europas: die Cum-Ex-Files. Ein Jahr recherchierten Journalistinnen und Journalisten aus zwölf Ländern im Verborgenen: Investoren, Banken und Börsenspekulanten bereicherten sich in bislang ungeahntem Maße auf Kosten des deutschen Staates. Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich die Beteiligten durch Dreiecksgeschäfte unrechtmäßig als Steuer vom Fiskus erstatten.
Das Theaterteam um Regisseur Helge Schmidt begleitete den journalistischen Prozess über Monate und hatte die einmalige Gelegenheit, das Innenleben der Finanzwelt und des investigativen Journalismus zu dokumentieren.
Die Inszenierung erzählt auf Grundlage der Rechercheergebnisse zu den Cum-Ex-Geschäften einen Wirtschaftsthriller über die Parallelgesellschaft eines entfesselten Finanzwesens. Die Produktion wurde 2019 mit dem Theaterpreis „Faust“ für Regie und Schauspiel ausgezeichnet.
Eine Produktion von Umbreit Entertainment.
Mit Ruth Marie Kröger, Jonas Anders und Günter Schaupp
Helge Schmidt Regie
Gut angebunden, schon beim Ankommen
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